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digitale Bibel

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Ihre eigene digitale Bibel herunter!
 
Damit Sie sofort und schnell Ihre eigenen professionellen Bibelarbeiten durchführen können!
 

Wie auf der Titelseite hier angepriesen:

Sie können sich zunächst eine Bibel des TaNaCh (= "Altes Testament") im hebräischen Urtext mit 3 deutschen Übersetzungen herunterladen. Diese Texte sind Kapitel für Kapitel in Word-Dateien komplett fertig formatiert. In Word-Dateien deshalb, damit Sie diese evt. weiter nach Ihrem eigenen Geschmack ohne großen Aufwand umformatieren können.

 

           Sie mögen sich verschiedenste Bibelübersetzungen im Internet downloaden können, aber soweit mir bekannt ist, müssen diese dann alle selber zurecht formatiert werden. Diese Arbeit habe ich Ihnen hier abgenommen.

  • hebräischer Urtext 

  • dazu dann drei deutsche Übersetzungen: eine christliche und zwei jüdische Übersetzung

    1. Elberfelder (eine der besten und genausten christlichen Übersetzungen)

    2. Martin-Buber / Franz Rosenzweig

    3. TurSinaj

Es folgt eine kurze Erklärung zu den 3 deutschen Übersetzungen.

                1. - Elberfelder Übersetzung

Die Elberfelder Bibel ist eine deutsche Bibelübersetzung, die erstmals 1855 (Neues Testament) bzw. 1871 (Altes Testament) erschien. Sie konnte zwar nie die gleiche Verbreitung wie die Lutherbibel finden, hat aber im Laufe der Zeit wegen ihrer begriffsnahen Übersetzungsweise und Texttreue viele Freunde gewonnen. Die Wörtlichkeit der Übersetzung hat in ihr Vorrang vor sprachlicher Schönheit. Damit wurde sie zum Vorbild für viele weitere Übersetzungen.

Der Name bürgerte sich ein, weil ein großer Teil der Übersetzungsarbeit in Elberfeld (seit 1. August 1929 ein Stadtteil von Wuppertal) stattfand. Initiatoren der Übersetzung waren John Nelson, Darby, Carl Brockhaus und Julius Anton von Poseck. Damit stand die Elberfelder Bibel anfangs in enger Verbindung mit der Brüderbewegung.

Die Elberfelder Übersetzung war eine der ersten deutschen Bibelübersetzungen, die im Neuen Testament mit dem Textus receptus grundsätzlich brach und neue Erkenntnisse der Textkritik widerspiegelte. So wurden die im 19. Jahrhundert entdeckten oder erstmals publizierten Codices der alexandrinischen Linie (z. B. Codex Sinaiticus und Codex Vaticanus) sogleich in die Übersetzung eingearbeitet. Die beiden heutigen Fassungen verwenden im Neuen Testament die textkritische Edition des Novum Testamentum Graece von Eberhard Nestle und Kurt Alant. Das Alte Testament basiert auf dem massoretischen Text, weicht aber (anders als andere Übersetzungen wie die Schlachter-Bibel) an einigen Stellen von diesem ab.

                2. - Martin Buber / Franz Rosenzweig "Buber-Rosenzweig-Übersetzung"

Martin Buber: lebte von 1878 bis 1965. Er wurde in Wien geboren, lebte ab 1916 in Heppenheim in der Nähe von Frankfurt/Main als Lehrer, Übersetzer, Herausgeber, Lektür, von und mit Büchern, emigrierte 1939 nach Israel, wo er eine Professur innehatte.

Buber übersetzte gemeinsam mit seinem Freund Franz Rosenzweig die hebräische Bibel ins Deutsche. Beide hatten eine intensive freundschaftliche und streitbare Zusammenarbeit. In der Biografie von Kirsch schreibt er: "Die Zusammenarbeit der beiden Männer spielt sich gewöhnlich so ab, dass Buber Seiten seiner Textübersetzung an Rosenzweig schickt und Rosenzweig mit Kommentaren, Kritik und Änderungsvorschlägen reagiert. Sofern es Stellen gibt, bei denen große Divergenzen bestehen, versuchen sie diese jeden Mittwoch bei Bubers Besuchen in Frankfurt zu klären." (Kirsch Seite 119). Ich kann mir die mittwöchlichen Treffen der beiden richtiggehend vorstellen, wenn sie manchmal um die Bedeutung eines einzelnen Wortes streiten. Die Zusammenarbeit dauert 4 Jahre, bis zum Tod von Franz Rosenzweig 1929. Danach führte Buber die Übersetzung alleine fort.

 

(Quelle: getty-images)

Franz Rosenzweig (1886-1929): Leben und Werk

Franz Rosenzweig wurde am 25. Dezember 1886 als einziges Kind des jüdisch-assimilierten Fabrikanten Georg Rosenzweig in Kassel geboren. Er durchlief eine vielseitige Ausbildung, die Medizin, Geschichte und Philosophie umfasste, und setzte sein Studium in verschiedenen deutschen Städten fort.

Nach seiner Promotion entschied sich Rosenzweig zunächst für den evangelischen Glauben, wurde kurz vor dem Übertritt jedoch zu einem Jom Kippur-Gottesdienst in die Synagoge geladen. Dieses Erlebnis polte ihn um, und fortan begann er zunächst unter Anleitung von Hermann Cohen und weiteren Vertiefungen zum Wissen über die jüdische Überlieferung, den jüdischen Glauben zu lehren.

Während des Ersten Weltkriegs diente Rosenzweig als Sanitäter und begann, sein wegweisendes Werk "Der Stern der Erlösung" zu verfassen. Dieses religionsphilosophische Werk beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen Gott, Mensch und Welt und ist bis heute ein wichtiger Beitrag zur jüdischen Theologie.

Rosenzweig gründete das "Freie jüdische Lehrhaus" in Frankfurt/Main und übernahm die Leitung dieser Einrichtung, das zu einem Zentrum der jüdischen Erwachsenenbildung wurde. Sein Engagement für die Bildung und Verständigung zwischen Juden und Christen prägte sein Lebenswerk. Er heiratete Edith Hahn und arbeitete mit seinem Freund Buber an einer neuen Übersetzung der heiligen Schrift. Im Mai 1923 verlieh der liberale Rabbiner Leo Baeck (1873–1956) Rosenzweig die Rabbinerwürde mit dem Titel 'Maurenu' (= „unser Lehrer“).

Trotz seiner Krankheit, die durch eine Malariaansteckung zu einer kompletten Lähmung (amyotrophische Lateralsklerose) führte, arbeitete Rosenzweig bis zu seinem Tod weiter an diesem Projekt. Es ist dazu überliefert, dass mit Hilfe seiner Frau er durch Augenzwinkern - da er nicht mehr sprechen konnte - die Wortnuanzen zur Übersetzung an Buber vermittelte.  

Am 10. Dezember 1929 verstarb Franz Rosenzweig in Frankfurt/Main. Rosenzweigs innovative Interpretation jüdischer Ideen hinterlässt bis heute ein bedeutendes Erbe in der jüdischen Theologie. Sein Einsatz für die Verständigung zwischen den verschiedenen religiösen Gemeinschaften wird auch posthum durch die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille gewürdigt.

Bei der "Buber-Rosenzweig-Übersetzung" arbeiteten Martin Buber und Franz Rosenzweig eng gemeinsam an einer neuen Übersetzung der hebräischen Bibel ins Deutsche. Diese Übersetzung sollte a) die Beziehung zwischen Mensch und Gott sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen betonen. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung des Begriffs "Du" anstelle von "Er" oder "Es", um eine persönlichere Beziehung zu den Texten zu schaffen. Dadurch wollten sie eine lebendige und intuitive Lesart der heiligen Schriften ermöglichen, die den Leser unmittelbar anspricht und zur Auseinandersetzung mit den Inhalten anregt. b) Das Hauptziel dieser Übersetzung lag jedoch darin, das Hebräische der hebräischen Bibel auch in der deutschen Übersetzung les- und hörbar zu machen. Dazu 2 Beispiele. 1. Mo. 1, 2: "Und die Erde war wüst und leer". Da stehen die hebräischen Worte "tohu wa'bohu". Buber und Rosenzweig übersetzen: "Die Erde aber war Irrsal und Wirrsal". das zweite Beispiel: Wo immer der hebräische Text "Tora" zu stehen hat, was in christlichen Bibelübersetzungen oft mit "Gesetz" wiedergegeben wird, dort übersetzen Buber/Rosenzweig nach dem hebräischen Wortinhalt: "Lehre, Weisung". 

1925 konnte die erste Ausgabe der „Verdeutschung der Schrift“ (Die fünf Bücher d. Weisung) veröffentlicht werden. Buber setzte nach Rosenzweigs Tod die Übersetzungsarbeit fort, deren letzte Teile schließlich 1961 die letzten Teile ins Deutsche übersetzt erschienen.

                3. - TurSinaj (ehemals Torzyner)

Naftali Herz Tur-Sinaj: hat vom 13. November 1886 in Lemberg (damals Österreich-Ungarn) bis zum 17. Oktober 1973 (in Jerusalem) gelebt. Geboren als Harry Torczyner, war er ein bedeutender israelischer Semitist und Bibelexeget des 20. Jahrhunderts. Tur-Sinaj studierte Philologie in Wien und erwarb dort sein Doktorat in semitischen Sprachen. Sein Interesse und Talent für Sprachen führten ihn zu einer tiefen Verbindung mit der hebräischen Sprache.

Nachdem er sich in verschiedenen europäischen Städten wie Wien, Berlin und Paris aufgehalten hatte, wanderte er schließlich nach Eretz Israel (Palästina) aus und ließ sich in Jerusalem nieder. Dort lehrte er an der Hebräischen Universität und prägte eine Generation von Studierenden durch sein profundes Wissen und seine Leidenschaft für die hebräische Sprache und Literatur.

Abgesehen von seiner Übersetzungsarbeit verfasste Naftali Herz Tur-Sinaj zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten über die hebräische Sprache, Semitistik und jüdische Schriften. Sein Einfluss auf die Erforschung der hebräischen Sprache und jüdischer Texte ist nachhaltig und seine Arbeiten werden auch heute noch in der akademischen Welt hoch geschätzt.

Hervorzuheben sind besonders 2 große Aufgaben: die Berliner jüdische Gemeinde beauftragte ihn Ende der 1920er Jahre mit einer neuen deutschen Übersetzung der hebräischen Bibel (AT). Dieses Werk konnte er erst in den 1950er Jahren dann in Jerusalem vollenden. Nach einem kurzen Studienaufenthalt in Berlin, wo er Assyriologie, u. a. bei Friedrich Delitzsch, studierte, wurde Torczyner Lehrer am von ihm mitbegründeten hebräischen Gymnasium in Jerusalem (1910–1912). 1910 lernte er dort Eli'eser Ben-Jehuda, den Begründer der modern-hebräischen Sprache, kennen. Er sollte ihn bald an seiner Arbeit beteiligen. Elieser begründete den sog. "Waad haLaschon-haIvri", ein "Gremium zur Weiterentwicklung der modern-hebräischen Sprache", in welches er Tur-Sinaj als ein Mitarbeiter hineinberief. Eine dritte Aufgabe, die wenig bekannt ist:  sein eigenes Vermächtnis, an dem er Zeit seines Lebens unablässig gearbeitet hat, war die Übersetzung und Kommentierung des Buches Hiob. Hiob ist die älteste biblische Schrift und weist viele sprachliche Hürden in seinem hebräischen Urtext auf. Dank Tur-Sinajs sprachlichen Fähigkeiten forschte er sein Leben lang an diesen Sprachhürden. 

In den 1920er Jahren hatte die Berliner Jüdische Gemeinde nach einer neuen Übersetzung der Bibel gesucht. In einem ersten Versuch wurden um die 12 verschiedene jüdische Gelehrte für dieses Unterfangen berufen, indem jeder etwa 2-3 biblische Bücher übersetzte. Doch kam dabei ein "Salat" heraus. Nach diesem misslungenen Versuch wurde dann Tur-Sinaj allein mit dieser Aufgabe betraut. Er war bekannt für seine strukturtreue Übersetzung der Hebräischen Bibel, die heute als wegweisend angesehen wird. Sein tiefes Verständnis der jüdischen Tradition und der hebräischen Sprache spiegelt sich in seinem Übersetzungswerk wider, das einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung und Interpretation der biblischen Texte darstellt. 

Professor der Jerusalemer Universität; Bibelübersetzer; Religionsphilosoph;
Martin Buber
Franz Rosenzweig

Diese Gedenktafel für Franz Rosenzweig (1886-1929) befindet sich an seinem ehemaligen Wohnhaus im Stadtteil Westend-Süd in Frankfurt am Main, Schumannstraße 10. Enthüllt am 29. April 1993.

Wie legen Sie sich Ihre eigene digitale Bibel an?
Erstellen Sie sich im Handumdrehen Ihre eigene digitale Bibel!
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  1. – Sie klicken mit der rechten Maustaste auf Ihren Desktop:     es erscheint ein Menu:

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2. - Sie klicken mit der linken Maustaste auf "Neu", danach auf den (gelben) Ordner. Dann erscheint auf Ihrem Desktop "Neuer Ordner".

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5. - Laden Sie sich die digitale Bibel auf Ihren Computer herunter.

6. - In Ihrem Ordner "digitale Bibel" integrieren Sie mehrere Unterordner, die Sie nach der Einteilung der Bibel benennen:

      a) 'Tora' (= Lehre, Weisung)

      b) 'Nevi'im' (= Propheten) und

      c) 'Ktovim' (= Schriften) 

7. - Innerhalb dieser Unterordner integrieren Sie weitere Unterordner, die Sie nach den einzelnen Büchern der Bibel benennen

8. - Nach dieser Vorarbeit brauchen Sie nur die down-geladenen biblischen Bücher alle in die richtigen Ordner einsortieren. Und schon ist alles fertig!

 

Nun haben Sie ständig Ihre digitale Bibel griffbereit.

Sie hören einen Vortrag, möchten sich Notizen davon machen und die Bibelzitate mitlesen. Es ist alles sofort griffbereit. Ob auf Ihrem Computer, ob auf dem Laptop oder auf dem Tablett. Sie wollen eigene Bibelarbeiten machen und einzelne Verse näher betrachten: Sie haben den hebräischen Originaltext und können sofort 3 deutsche Übersetzungen miteinander vergleichen. Einfacher geht es nicht mehr!

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